Sonntag, 25. April 2010
Wenig mehr als die Widmung
ankes kochbuch, 21:03h
Ja, haltet mich ruhig für faul! Dieses Wochenende habe ich gerade mal die Widmung und die erste Seite des Vorwortes zur Jubiläumsausgabe 2010 von Julia Child geschafft! Aber das Wetter war einfach zu schön, ich konnte meinem Schatz schlecht mit dem Stubenhocker-Wunsch zum Übersetzen eines Kochbuchs kommen, während draußen milde 20 Grad und Sonnenschein regierten.
Heute Abend, als ich eigentlich auf meiner Yoga-Matte hätte fleißig sein sollen, habe ich mir dann doch Julias Buch geschnappt und dachte: wenigstens das Vorwort schaffst Du heute bestimmt. Aber denkste - ich blieb schon beim Titel hängen. Im Film wird "Mastering the Art of French Cooking" übersetzt mit "Wie man die Kunst der französischen Küche meistert". Gefiel mir beim Anschauen des Films gut, aber jetzt beim Übersetzen blieb ich daran hängen. Woher kommt dieses "Wie"? Das steht im Englischen doch gar nicht da! Also übersetzte ich so: "Die Kunst der französischen Küche meistern", das gefällt mir besser.
Die Widmung von Julia Child ist wunderschön - sie widmet das Buch "Dem schönen Frankreich, dessen Bauern, Fischer, Hausfrauen und Prinzen – nicht zu reden von ihren Küchenchefs – über Generationen erfinderischer und liebevoller Konzentration eine der größten Künste der Welt erschaffen haben." Dazu fällt mir nichts mehr ein.
Dann schaffte ich noch die 1. Seite von Mrs. Child's Vorwort zur 2010er-Auflage. Hier berichtet sie von der Küche, mit der sie aufgewachsen ist - in der Familie und der Gesellschaft. Wie erwartet spielte Fleisch eine große Rolle :)
Ich bin überrascht, wie viel Zeit ich zum Übersetzen brauche! Beim Überfliegen des Kochbuchs war ich der Meinung, das Meiste verstanden zu haben und nur selten ins Wörterbuch schauen zu müssen. Doch weit gefehlt - das schriftliche Übersetzen ist davon gänzlich verschieden, da man nicht nur den Sinn verstehen, sondern erstens für jedes Wort die deutsche - und vor allem in den Kontext passende - Bedeutung finden muss und das Ganze dann auch nicht so klingen soll, als hätte man einfach ein paar Worte aus dem Wörterbuch hintereinander kopiert. Es muss auch im Deutschen den humorigen leichten Tonfall der Autorin behalten.
Heute Abend, als ich eigentlich auf meiner Yoga-Matte hätte fleißig sein sollen, habe ich mir dann doch Julias Buch geschnappt und dachte: wenigstens das Vorwort schaffst Du heute bestimmt. Aber denkste - ich blieb schon beim Titel hängen. Im Film wird "Mastering the Art of French Cooking" übersetzt mit "Wie man die Kunst der französischen Küche meistert". Gefiel mir beim Anschauen des Films gut, aber jetzt beim Übersetzen blieb ich daran hängen. Woher kommt dieses "Wie"? Das steht im Englischen doch gar nicht da! Also übersetzte ich so: "Die Kunst der französischen Küche meistern", das gefällt mir besser.
Die Widmung von Julia Child ist wunderschön - sie widmet das Buch "Dem schönen Frankreich, dessen Bauern, Fischer, Hausfrauen und Prinzen – nicht zu reden von ihren Küchenchefs – über Generationen erfinderischer und liebevoller Konzentration eine der größten Künste der Welt erschaffen haben." Dazu fällt mir nichts mehr ein.
Dann schaffte ich noch die 1. Seite von Mrs. Child's Vorwort zur 2010er-Auflage. Hier berichtet sie von der Küche, mit der sie aufgewachsen ist - in der Familie und der Gesellschaft. Wie erwartet spielte Fleisch eine große Rolle :)
Ich bin überrascht, wie viel Zeit ich zum Übersetzen brauche! Beim Überfliegen des Kochbuchs war ich der Meinung, das Meiste verstanden zu haben und nur selten ins Wörterbuch schauen zu müssen. Doch weit gefehlt - das schriftliche Übersetzen ist davon gänzlich verschieden, da man nicht nur den Sinn verstehen, sondern erstens für jedes Wort die deutsche - und vor allem in den Kontext passende - Bedeutung finden muss und das Ganze dann auch nicht so klingen soll, als hätte man einfach ein paar Worte aus dem Wörterbuch hintereinander kopiert. Es muss auch im Deutschen den humorigen leichten Tonfall der Autorin behalten.
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